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„Hier sind situationsgerechte Entscheidungen notwendig“ - Präses zu Gottesdienstabsagen/Verantwortung liegt vor Ort

Düsseldorf (13. März 2020). Nicht zuletzt vor dem Hintergrund von flächendeckenden Gottesdienstabsagen in mehreren katholischen Bistümern im Einzugsbereich der Evangelischen Kirche im Rheinland und in zwei Gliedkirchen der EKD hat Präses Manfred Rekowski die 37 Superintendentinnen und Superintendenten an die in der rheinischen Kirche regional auf Kirchenkreisebene verankerte Verantwortung für das Gottesdienstleben erinnert:

„Im Blick auf die Gottesdienste am kommenden Wochenende sind die Vorgaben der zuständigen Behörden auf Landesebene und die der Kommunen selbstverständlich strikt zu beachten. Die Vorgaben sind innerhalb des Bereiches der Evangelischen Kirche im Rheinland naturgemäß uneinheitlich. Unabhängig davon gilt grundsätzlich, dass wir als Kirche die Verantwortung für die uns anvertrauten Menschen tragen und deshalb auch das Mögliche tun sollten, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Hier sind situationsgerechte Entscheidungen notwendig, die gegebenenfalls auch über die staatlichen Vorgaben hinausgehen“, so der Präses am späten Nachmittag.

Über das weitere Vorgehen innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland wird Präses Rekowski mit den Superintendentinnen und Superintendenten zeitnah beraten.

Autor und Kontakt: Pressesprecher Jens Peter Iven, jens.iven@ekir.de, Telefon 0211 4562-373