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Präses auf der Schlussetappe seiner Pilgertour „dankbar und demütig“ - Nach 200 Kilometern in Bingerbrück am Ziel

Präses Dr. Thorsten Latzel nach 200 gelaufenen Kilometern am Ziel seiner Pilgertour der Hoffnung. (Foto: ekir.de)

Düsseldorf/Bingerbrück. „Pilgern macht dankbar und demütig“, sagt Dr. Thorsten Latzel am Ende seiner Pilgertour der Hoffnung. Dankbar dafür, dass er gemeinsam mit anderen habe unterwegs sein können, aber auch dass es gelungen sei, am Abend das Ziel zu erreichen. Demütig, weil man spüre, „dass nicht alles planbar und machbar ist“, aber auch „dass es gut ist, mit all dem beschenkt zu sein, was wir in unserer Schöpfung haben“. Vor acht Tagen, am 24. Juni, hatte sich der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bonn auf den Weg gemacht. Heute kam er nach 200 Kilometern, „die in den Beinen stecken“, in Bingerbrück an. Er fühle sich „gesegnet, berührt von anderen Menschen, in einer guten geistlichen und körperlichen Verfassung“. Was er aus den vergangenen Tagen mitnimmt, fasst er in einem Video  zusammen.

„Intensive Gemeinschaftserfahrungen“ teilt Präses Latzel nach eigenen Worten mit Gesprächspartnern und Wegbegleiterinnen, die ein Stück mit ihm gewandert sind. Gespräche, die er dabei zu verschiedenen gesellschaftlich relevanten Themen geführt hat, sind als Mitschnitte in einer Video-Playlist auf dem YouTube-Kanal der Evangelischen Kirche im Rheinland  zusammengestellt. Auf den letzten Kilometern seiner Pilgertour hat den Präses heute Prof. Dr. Gerhard Trabert , Gründer und Vorsitzender des Vereins Armut und Gesundheit in Deutschland, begleitet und mit ihm ein Video-Gespräch zum Thema soziale Gerechtigkeit geführt. „Beim Pilgern verändert sich auch der Blick dafür, was wesentlich ist und worauf es wirklich ankommt“, sagt Latzel: „Wir sollten ganz anders auf die Schwächsten in unserer Gesellschaft achten, auf die Menschen, die unsere Hilfe brauchen.“

01.07.2023 - Quelle: ekir.de