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Tore zur Freiheit - Kirchenkreis feiert die Reformation

„Tore zur Freiheit“ – unter dieses Motto hat der Kirchenkreis An Nahe und Glan seine Veranstaltungen zur Erinnerung an 500 Jahre Reformation gestellt. Am Reformationstag, Dienstag, 31. Oktober, findet das Jubiläumsjahr seinen Höhepunkt und Abschluss. Der Kirchenkreis lädt dazu nach Meisenheim in die Schlosskirche ein, Beginn: 17 Uhr. 

Meisenheim war die erste evangelische Gemeinde in unserer Region. 1526 feierte Nikolaus Faber in der Schlosskirche den ersten Gottesdienst in deutscher Sprache und reichte das Abendmahl mit Brot und Wein allen Gemeindegliedern. Damit nahm von hier aus die Reformation an Nahe und Glan ihren Anfang. 

Gäste aus dem Kirchenkreis und darüber hinaus sind eingeladen, in die Zeit der Reformation einzutauchen. Es wird ein Bogen in die heutige Zeit gespannt und daran wirken historische Gestalten und Gemeindeglieder unserer Tage mit. Sie öffnen Tore zur Freiheit, hinter denen die Gedanken der Reformation aufblitzen – Streiflichter einer bedeutenden Epoche mit ihrer Wirkung bis in die Gegenwart der Kirche. 

Vier Gruppen aus den Kirchengemeinden Bad Kreuznach, Kirn, Gebroth-Winterburg

und Meisenheim/Bodelschwingh-Zentrum bringen ihre Gedanken zu den Säulen der Theologie Martin Luthers zum Ausdruck und ein Theaterprojekt der Evangelischen Jugend an Nahe und Glan formuliert Thesen für eine andere Welt. Für die musikalische Gestaltung sorgen der Posaunenchor Windesheim-Guldental und ein Projektchor des Paul-Schneider-Gymnasiums. Schülerinnen und Schüler sind als Akteure eines mittelalterlichen Markts und als Moderatoren beteiligt. 

 

06.09.2017 - mu